Was der Check deinem Unternehmen bringt
Viele KMU haben bereits einzelne Schutzmassnahmen umgesetzt: Backups laufen, Mehrfaktor-Authentisierung ist teilweise aktiviert und ein IT-Partner betreut die Geräte. Trotzdem bleibt oft unklar, ob wichtige organisatorische Punkte fehlen oder wer die nächsten Schritte übernimmt.
Der Check schafft ein gemeinsames Bild. Geschäftsleitung, interne Verantwortliche und IT-Partner sehen denselben Stand, können Entscheidungen begründen und Aufgaben nachvollziehbar verteilen.
- vorhandene Massnahmen sichtbar und überprüfbar machen
- Lücken nach Risiko und betrieblicher Relevanz ordnen
- Verantwortliche und konkrete nächste Schritte festlegen
- Fortschritt und Nachweise an einem Ort dokumentieren
Die acht Bereiche der Standortbestimmung
IT-Sicherheit besteht nicht nur aus Firewall und Virenschutz. Der Check verbindet technische Grundlagen mit Organisation, Daten und Vorbereitung auf Vorfälle.
- Organisation und Verantwortung
- Benutzer und Zugriffe
- Geräte und Endpunkte
- Zusammenarbeit und E-Mail
- Backup und Wiederherstellung
- Netzwerk und Perimeter
- Daten und Schutzbedarf
- Vorfälle und Kontinuität
So läuft der IT-Sicherheitscheck ab
Du musst den Check nicht in einer Sitzung abschliessen. Beginne mit den Bereichen, die du gut kennst, und kläre technische Detailfragen anschliessend mit deinem IT-Partner.
- 01
Unternehmensprofil festhalten
Grösse, Arbeitsweise, Systeme und besondere Anforderungen bestimmen, welche Controls relevant sind.
- 02
Controls bewerten
Für jeden Soll-Zustand festhalten, ob er erfüllt, offen, verschoben oder nicht relevant ist.
- 03
Lücken begründen
Offene Punkte mit einer kurzen Notiz einordnen, damit spätere Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
- 04
Aufgaben priorisieren
Die wichtigsten Massnahmen Verantwortlichen zuweisen und in realistischen Schritten umsetzen.
Selbstcheck, Assessment oder Audit?
Ein Selbstcheck hilft bei Orientierung und interner Umsetzung. Ein unabhängiges Audit prüft Nachweise nach einer festgelegten Norm oder einem Prüfprogramm und wird von einer entsprechend qualifizierten Stelle durchgeführt.
Das imatics Security Framework unterstützt die interne Standortbestimmung und Dokumentation. Es behauptet keine Zertifizierung und ersetzt keine technische Tiefenprüfung, Penetrationstests oder individuelle Rechtsberatung.
